Rathaus Kiel

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    Universität Greifswald

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    Rathaus Lüneburg

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    St. Marien Kirche Lübeck

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    Handelsware Bier

    Die Geschichte des Bier und der Biersorten ist eng verknüpft mit der des Brot. Bereits 3.000 vor Christus erkannte man…

    Brandenburger Dom

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    Hansemuseum Lübeck

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    Rathaus Duderstadt

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    St. Wilhadi Kirche

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    Rathaus Bremen

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    Hammaburg

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    Holk

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    St. Nicolai Lüneburg

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    Backstein

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    Holzkran

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    Hansetag in Rostock

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    Handelskammer Lüneburg

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    Dom zu Magdeburg

    Der Dom zu Magdeburg ist das Wahrzeichen der Hansestadt. Er liegt direkt am Ufer der Elbe auf einer felsigen Geländestufe.…


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      • Burgen & SchlösserSchloss Merseburg

        Schloss Merseburg

        Auf einer Anhöhe über dem Fluss Saale, thront der imposante Schlossberg von Merseburg. Die reizvolle Anlage umfasst das Schloss Merseburg…


      Hansestädte

      Hansestädte waren früher Mitglieder der Kaufmannshanse oder Städtehanse. Im Mittelalter nannten sich zur Blütezeit der Hanse bis zu 200 Orte in Nordeuropa Hansestadt. Heute tragen 27 deutsche Städte das “H” für Hansestadt vor ihrem Kfz-Nummernschild. In der neu gegründeten Hanse der Neuzeit sind wieder 192 Hansestädte aus Europa organisiert.

      Was war die erste Hansestadt?

      Die erste Hansestadt war die 1143 gegründete Stadt Lübeck am Lauf der Trave. Sie war die erste sichere Ostseestadt und wurde später sogar als “Mutter der Hanse” bezeichnet. Inoffiziell galt sie auch als Hauptstadt der Hanse. Ein Titel den sie durch wirtschaftlichen Weitblick und Führungsaufgaben bei militärischen Auseinandersetzungen erlangt. So zum Beispiel beim ersten und zweiten Waldemarkrieg gegen Dänemark.

      Wie wurde man damals Hansestadt?

      Die Mitgliedschaft in der Hanse bedurfte regelmäßiger Beitragszahlungen. Diesen Beitrag nannte man “Hanse” (auch “hense” beziehungsweise “henze”). Doch für sein Geld bekam man auch etwas. Die Hanse sorgte für Sicherheit durch gemeinsame Fahrten, einheitliche Maße und Gewichte, eine Handelsprivilegien, militärische Stärke, Steuerfreiheiten und ein breites Netzwerk. Doch Beitrittsverträge oder Satzungen suchte man beim Organ der Hanse, dem Hansetag vergeblich. So ist es auch heute noch schwer nachvollziehbar, welche Stadt wann genau Mitglied der Hanse war.

      Wie viele Hansestädte gab es?

      In der Blütezeit der Hanse zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert gab es rund 200 Hansestädte. Der Großteil waren jedoch Binnenstädte im heutigen Nordrhein-Westfalen sowie Ost- und Norddeutschland. Zahlreiche andere Orte lagen an den Küsten vom heutigen Polen, Estland, Litauen, Russland, Schweden, Norwegen, England sowie den Niederlanden und Belgien.

      Freie und Hansestädte

      Hamburg und Bremen tragen bis heute die Zusätze “Freie und Hansestadt”. Bis heute ist der besondere politische Status der beiden deutschen Stadtstaaten und Hansestädte Hamburg und Bremen eine Folge des Spätmittelalters. Als reichsfreie also “freie” regierten sich diese Städte selber und unterstanden keinem örtlichen Herrscher sondern nur dem Kaiser selbst. Später im Deutschen Kaiserreich von 1871-1918 agierten die Hansestädte als Stadtrepubliken wie einst Venedig.

      Wie viele Hansestädte in Deutschland gibt es heute?

      Bis zur deutsch deutschen Wiedervereinigung waren nur Lübeck, Hamburg und Bremen offizielle Hansestädte. Nach und nach kamen dann weitere hinzu, so dass heute wieder 27 Hansestädte in Deutschland den Buchstaben “H” vor dem Namenskürzel auf dem KFZ-Kennzeichen tragen. So trägt die zweitgrößte Stadt Hamburg das Kennzeichen HH statt H. Dadurch war dieser Buchstabe frei für das kleinere Hannover.

      Mitgliedschaft in der Hanse

      Die Mitgliedschaft in der Hanse war für eine Stadt nicht kostenfrei, bot aber dennoch viele Vorteile und Privilegien. Das Wort Privileg stammt vom lateinischen Wort “privilegium” für „Vorrecht”.

      Vorteile als Mitglied der Hanse:

      • Monopole auf einzelne Handelswaren
      • Einheitlicher Schriftverkehr und Seerecht
      • Schutz durch gemeinsame Fahrten
      • Militärische Stärke
      • Einheitliche Maße und Gewichte
      • Zollfreiheit und Steuerfreiheit
      • Händlerschutz im Ausland vor Willkür und Ungesetzmäßigkeiten

      Die Handelsprivilegien mussten oft teuer erkauft, Beamte bestochen und Kriege finanziert werden, wenn feindliche Mächte den Hansestädten entgegentreten.

      Das Lübecker Stadtrecht

      Kurz nach der Gründung erhielt Lübeck im Jahr 1160 das Soester Stadtrecht, das erste aufgezeichnet Stadtrecht in Deutschland. Über die Zeit entwickelten die Lücker hieraus ihre eigene Version genannt “Lübecker Stadtrecht”. Beim “Lübeckisches Recht” flossen Inhalte aus dem Westfälischen, dem Holsteiner Landrecht sowie dem Seerecht mit ein. Später übernahmen über 100 Städte aus dem gesamten Ostseeraum dieses Stadtrecht. Die höchste Instanz für das Lübecker Stadtrecht war seit dem 13. Jahrhundert der Oberhof Lübeck.

      Um Mitglied in der Hanse der Neuzeit zu werden, muss eine Stadt folgende Voraussetzungen erfüllen:

      • Sie muss früher eine Hansestadt gewesen sein
      • Früher der Hanse zugewandt sein
      • Ein Kontor oder eine Faktorei gehabt haben