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Rathaus Bremen Meisterwerk im Stil der Weserrenaissance

Das Rathaus Bremen ist ein Wahrzeichen der Hansestadt und gehört seit 1973 zusammen mit dem „Bremer Roland“ zum UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit. Anbei findest du auch den Bremen Dom sowie die Figurengruppe der Bremer Stadtmusikanten.

Das Rathaus Bremen stammt aus dem Jahr 1405

Das Gebäude befindet sich am Marktplatz und Grasmarkt in unmittelbarer Nähe zum Sankt-Petri-Dom und der Kirche „Unser Lieben Frauen„. Zwischen dem Rathaus und der Lieben Frauen Kirche befindet sich der Liebfrauenkirchhof. Vor dem Alten Rathaus steht gut sichtbar der bekannte 600 Jahre alte „Bremer Roland„, das Wahrzeichen der Freien und Hansestadt Bremen und das Symbol für Freiheit und Marktrecht.

Prächtige Obere Halle mit Schiffsmodellen und Güldenkammer.

Im Alten Bremer Rathaus befinden sich zwei Rathaus-Hallen. Die „Untere Halle“ ist ein gelungener Profanbau der Gotik und fast vollständig erhalten. Es war den Bürgern (Marktvolk) vorbehalten. In der oberen, ursprünglich für Rats- und Gerichtsverhandlungen genutzten „Oberen Halle„, finden heute Empfänge, Konzert und Feiern statt.


   
Motiv Rathaus Bremen
Motiv Rathaus Bremen

Das Rathaus Bremen für dein Zuhause

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Von den Decken hängen verschieden Modelle historischer Segelschiffe. Enthalten sind hier auch das alte Archiv und die Güldenkammer. Jährlich findet in diesem Saal die prestigeträchtige Schaffermahlzeit statt, eine Auszeichnung für jeden eingeladenen Gast.

Jährlich findet hier die prestigeträchtige „Schaffermahlzeit“ statt, eine Auszeichnung für jeden eingeladenen Gast.

 

Neues Rathaus: Erweiterungsbau von 1904

Das Alte Rathaus wurde zwischen 1405 und 1409 im Spätmittelalter erbaut. Die Hauptfassade wurde hingegen im Stil der Weserrenaissance erstellt. Als die Platzverhältnisse nicht mehr ausreichten, ließ man den Regierungsbau 1904 um einen hinteren Anbau (Neues Rathaus) im Stil der Neorenaissance und des Jugendstils ergänzen. Der damalige Architekt war der Münchner Gabriel von Seidl. Beide Gebäude verfügen über ein Kupferdach. Das Rathaus ist heute Sitz des Bremer Bürgermeisters und des Bremer Senats.

Der älteste Weinkeller Deutschlands: Bremer Ratskeller

Der Bremer Ratskeller von 1405 ist der älteste Deutschlands. Bekannt geworden über alle Landesgrenzen hinaus, wurde er hingegen auch durch seine Sammlung deutscher Weine, der größten hierzulande. Natürlich kann man diese im eigenen Shop auch käuflich erwerben. Im Ratskeller lässt es sich heute hervorragend essen und trinken. Er verfügt über eine Historische Halle, getragen von 20 Säulen, in dem sich riesige Schmuckfässer befinden. An der Südseite liegen sechs „Priölken“ (Plattdeutsch für „Laube“ oder „kleines freundliches Zimmer„), die hauptsächlich von Kaufleuten und Reedern genutzt wurde. Die Zunftstube diente dagegen den Interessen der Zünfte. Der „Bacchuskeller“ mit schönen Fresken von 1620 wird heute gerne für Familienfeste genutzt. Im „Haufsaal“ lagerten früher die wertvollen Weinschätze.

Die Bremer Stadtmusikanten

An der Westseite des Alten Rathaus befinden sich die bekannten Figuren der Bremer Stadtmusikanten. Die von Gerhard Marcks errichtete Statuen-Gruppe von 1953 basiert auf dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm aus dem Jahr 1819. Das Märchen handelt von einem Hahn, Katze, Hund und Esel, die im Alter von ihren Herren schlecht behandelt wurden. Darum beschließen die vier sich gemeinsam davon zu stehlen. Final werden die Tiere Stadtmusikanten in der Stadt Bremen. Jedoch kommen Sie dort nie an, weil Sie auf dem Weg nach Bremen das Diebesgut von Räubern erlangen und fortan in deren Haus leben.

Bremer Stadtmusikanten
Bremer Stadtmusikanten

Der Bremer Roland von 1404

Buchtipp: Das Rathaus zu Bremen
Buchtipp: Das Rathaus zu Bremen

2004 wurde der Marktplatz zu Bremen, der Bremer Roland und das Bremer Rathaus in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Das Wahrzeichen der stolzen Hansestadt Bremen, der Bremer Roland ist eine 10,21 Meter hohe Statue, die vor dem Bremer Rathaus auf dem Marktplatz steht und von einem gotischen Zierdach gekrönt wird.

Der Roland von 1404 ist die größte freistehende Statue aus dem Deutschen Mittelalter und wurde als Symbol für Freiheit und Marktrecht errichtet. Dargestellt wird der mutmaßliche Feldherr und Neffe des Franken-Kaisers Karls des Großen (748-814). Roland-Statuen stehen vor vielen Rathäusern und Marktplätzen Deutschlands. So zum Beispiel in Halberstadt, Perleberg, Nordhausen, Brandenburg an der Havel und Quedlinburg. Sie stehen stellvertretend für ein stilisiertes Standbild eines Ritters mit Schwert und Schild.

Das Rathaus Bremen auf der Karte:

Christoph Janß

Hallo, ich bin Christoph Janß, Blogger und Hobbyfotograf aus dem schönen Hamburg. Ich habe ein Faible für Geschichte, Architektur sowie Naturaufnahmen. In meiner Werbeagentur Alster-Marketing.com helfe ich Kunden beim Online-Marketing sowie der Erstellung von Websites & Online-Shops.

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