St. Johannis in Werben – ein Meisterwerk der Backsteingotik an der Elbe Die älteste Kirche der Altmark erzählt ihre Geschichte
Es gibt Kirchen, die man besichtigt – und es gibt Kirchen, die man erlebt. Die St.-Johannis-Kirche in Werben gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Schon von weitem erhebt sich ihr mächtiger Turm über die Dächer der kleinsten Hansestadt Deutschlands und weist Reisenden seit Jahrhunderten den Weg. Wer die historische Altstadt durchquert und schließlich vor dem gewaltigen Backsteinbau steht, versteht sofort, warum diese Kirche zu den bedeutendsten Sakralbauten der Altmark zählt.

Dabei entfaltet St. Johannis ihren eigentlichen Zauber erst hinter den schweren Türen. Mit jedem Schritt taucht man tiefer in mehr als sieben Jahrhunderte Geschichte ein – in eine Zeit, als Werben ein florierender Handelsplatz an der Elbe war und die Johanniter hier eine bedeutende Kommende unterhielten.
Über 700 Jahre Geschichte
Die heutige Kirche entstand überwiegend im 13. und 14. Jahrhundert und gilt als eines der schönsten Beispiele norddeutscher Backsteingotik. Vermutlich befand sich an gleicher Stelle bereits zuvor eine romanische Kirche. Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Werbens wuchs auch das Gotteshaus zu einer beeindruckenden dreischiffigen Hallenkirche heran.
Auffällig ist der rund 60 Meter hohe Westturm. Er diente nicht nur als Glockenturm, sondern war über Jahrhunderte auch Orientierungspunkt für Kaufleute und Schiffer auf der Elbe. Seine gotischen Spitzbogenfenster, filigranen Backsteinverzierungen und die mächtigen Strebepfeiler verleihen ihm bis heute eine beeindruckende Eleganz.
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Wissenswertes
- Die St.-Johannis-Kirche gilt als eine der bedeutendsten Backsteinkirchen der Altmark.
- Sie gehört zur ältesten Johanniterkommende Norddeutschlands.
- Werben war von 1358 bis 1488 Mitglied der Hanse, deren Wohlstand den Ausbau der Kirche maßgeblich förderte.
- Der Doppelaltar zählt zu den außergewöhnlichsten Altaranlagen Deutschlands.
- Die Kirche ist Teil der Straße der Romanik und zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern Sachsen-Anhalts.
- Aufgrund ihrer kunsthistorisch bedeutenden Ausstattung wird sie häufig als eine der schönsten Kirchen der Altmark bezeichnet.
Ein Kirchenraum voller Kunstschätze
Schon beim Betreten fällt der Blick nach oben. Die hohen Kreuzrippengewölbe verleihen dem Innenraum eine erstaunliche Leichtigkeit, während das warme Licht durch die mittelalterlichen Glasfenster fällt. Trotz ihrer Größe wirkt die Kirche nicht kühl, sondern überraschend harmonisch und einladend.
Je länger man sich umsieht, desto mehr entdeckt man. Kaum eine andere Kirche der Altmark besitzt eine so reich erhaltene mittelalterliche Ausstattung. Sie erzählt vom einstigen Wohlstand der Hansestadt und vom Einfluss des Johanniterordens.
Der einzigartige Doppelaltar
Der größte Schatz der Kirche befindet sich im Chor: ein monumentaler Doppelaltar, wie man ihn nur äußerst selten findet.

Der untere Marienaltar entstand um 1430 und gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Schnitzaltären Norddeutschlands. Im Zentrum wird die Krönung Mariens durch Christus dargestellt, umgeben von nicht weniger als 27 musizierenden Engeln. In kunstvoll geschnitzten Reliefs erzählen weitere Szenen das Leben Mariens – von der Verkündigung über ihren Tod bis zur Aufnahme in den Himmel.
Fast ein Jahrhundert später entstand darüber ein zweiter Flügelaltar, der die Dreifaltigkeit zum Thema hat. Im Jahr 1721 wurden beide Altäre zu dem heute einzigartigen Doppelaltar zusammengefügt – eine Kombination, die deutschlandweit ihresgleichen sucht.
Der Marienaltar

Neben dem berühmten Doppelaltar lohnt sich auch ein Blick auf den Marienaltar aus der Zeit um 1470. Im Mittelschrein steht die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind, umgeben von weiteren Heiligen. Die reich vergoldeten Figuren, filigranen Maßwerkornamente und die aufwendig geschnitzten Flügel sind ein hervorragendes Beispiel spätgotischer Bildschnitzkunst und zeigen den hohen künstlerischen Anspruch der damaligen Werkstätten.
Das Relief der Heiligen Sippe

Zu den besonderen Kunstwerken der Kirche zählt außerdem ein spätgotisches Relief aus der Zeit um 1500, das vermutlich die Heilige Sippe darstellt. Im Mittelpunkt stehen Maria und ihre Verwandtschaft mit mehreren Kindern, während im Hintergrund die männlichen Familienangehörigen dargestellt sind. Solche Darstellungen waren um 1500 weit verbreitet und sollten die familiären Wurzeln Jesu veranschaulichen. Besonders beeindruckend sind die ausdrucksstarken Gesichter und die detailreiche Gestaltung der Figuren.
Mittelalterliche Glasfenster
Auch die Fenster gehören zu den kostbarsten Ausstattungsstücken der Kirche. Teile der Glasmalereien stammen aus dem späten 14. und 15. Jahrhundert und zeigen eindrucksvolle Darstellungen aus der Bibel sowie allegorische Motive. Besonders bemerkenswert sind die detailreichen Figuren und die außergewöhnlich gut erhaltenen Farben, die den Kirchenraum in ein stimmungsvolles Licht tauchen.
Chorgestühl, Kanzel und Taufbecken
Zu den schönsten Kunstwerken zählt außerdem das spätgotische Chorgestühl der Johanniter. Auf den kunstvoll geschnitzten Rückenlehnen finden sich Christus sowie mehrere Apostel – ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Holzschnitzkunst.
Ebenso sehenswert ist die barocke Kanzel, die der Magdeburger Bildhauer Michael Spieß schuf. Eine Besonderheit ist die seltene Kanzeluhr aus dem Jahr 1717, mit der der Prediger seine Predigtzeit im Blick behalten konnte.
Nicht weniger beeindruckend ist das Taufbecken aus Messing. Es wurde bereits 1489 vom Hamburger Glocken- und Erzgießer Harmen Bonstede gefertigt und zählt zu den bedeutendsten spätmittelalterlichen Bronzearbeiten der Region. Direkt daneben steht ein monumentaler fünfarmiger Leuchter aus dem Jahr 1488 – ebenfalls ein Werk Bonstedes.
Grabdenkmäler und Epitaphien

Beim Rundgang begegnet man immer wieder kunstvoll gestalteten Grabplatten und Epitaphien bedeutender Bürgerfamilien, Johanniterritter und Geistlicher. Besonders beeindruckend sind die Renaissance-Grabsteine in der Ottilienkapelle sowie die zahlreichen historischen Grabplatten in der Turmhalle. Sie erzählen von Menschen, die das Leben Werbens über Jahrhunderte geprägt haben.
Die berühmte Joachim-Wagner-Orgel

Hoch über dem Eingang thront die prachtvolle Orgel, die 1746/47 vom berühmten brandenburgischen Orgelbauer Joachim Wagner erbaut wurde. Ihr reich verzierter Prospekt mit musizierenden Putten und Atlanten gehört zu den schönsten barocken Orgelgehäusen Mitteldeutschlands.
Ursprünglich verfügte das Instrument über 27 Register. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Orgel technisch stark verändert und schließlich 1985 stillgelegt. Obwohl sie heute nicht mehr spielbar ist, sind große Teile des historischen Gehäuses und elf originale Register erhalten.
Seit Jahren engagieren sich Fördervereine für ihre originalgetreue Restaurierung, damit die „Königin der Instrumente“ eines Tages wieder erklingen kann.
Vier Glocken über der Altstadt
Im Turm hängen heute vier Bronzeglocken, die 1957 von der Glockengießerei Schilling & Lattermann in Apolda gegossen wurden. Sie tragen die Namen Ewigkeitsglocke, Stundenglocke, Brautglocke und Taufglocke. Ihr Klang begleitet bis heute das Leben der Hansestadt und ist weit über die Dächer Werbens bis in die Elbauen zu hören.
Eine Walrippe in der Kirche?
Wer aufmerksam durch die Kirche geht, entdeckt sogar eine echte Kuriosität: In der Empore über der südlichen Sakristei hängt der Rippenknochen eines Wals. Wie er einst nach Werben gelangte, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Solche Schaustücke galten früher als außergewöhnliche Naturwunder und fanden gelegentlich ihren Platz in Kirchen. Gerade dieses ungewöhnliche Detail macht den Besuch noch spannender.
Ein Ort, der entschleunigt
Was mich an St. Johannis besonders begeistert hat, ist die Ruhe. Während bekannte Kirchen oft von Besuchergruppen geprägt sind, kann man hier meist ganz in seinem eigenen Tempo unterwegs sein. Man setzt sich auf eine der alten Holzbänke, lässt den Blick durch das hohe Gewölbe schweifen und hört vielleicht nur das Knarren des Gebälks oder das Läuten der Glocken.
Nach dem Besuch lohnt sich ein Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und kleinen Gassen. Nur wenige Minuten entfernt beginnen bereits die weiten Elbauen – ein Paradies für Radfahrer, Naturfreunde und Storchenliebhaber.
Eine Perle der Altmark, die du gesehen haben musst
Die St.-Johannis-Kirche ist weit mehr als eine Sehenswürdigkeit. Sie ist ein Ort, an dem sich Architektur, Kunst und Geschichte auf beeindruckende Weise verbinden. Der einzigartige Doppelaltar, die mittelalterlichen Glasfenster, das prachtvolle Chorgestühl, die berühmte Wagner-Orgel und selbst die geheimnisvolle Walrippe machen jeden Rundgang zu einer kleinen Entdeckungsreise.
Wer die Altmark besucht, sollte sich Zeit für Werben nehmen. Nicht nur wegen der ältesten Kirche der Region – sondern weil dieser Ort zeigt, wie faszinierend Geschichte sein kann, wenn sie bis heute lebendig geblieben ist.
Hier findest du die Kirche auf der Karte:
Werben und die Hanse – eine Zeit des Wohlstands
Die beeindruckende Größe der St.-Johannis-Kirche erschließt sich erst mit einem Blick auf die Geschichte Werbens. Heute leben hier weniger als tausend Menschen – im Mittelalter jedoch war die Stadt ein bedeutender Handelsplatz an der Elbe.
1358 wurde Werben Mitglied der Hanse, dem mächtigen Städtebund norddeutscher Kaufleute. Über die Elbe wurden von hier aus Getreide, Bier, Holz und andere Waren in Richtung Hamburg und bis in den Ostseeraum verschifft. Der Handel brachte der Stadt Wohlstand und Ansehen.
Von diesem wirtschaftlichen Aufschwung profitierte auch die St.-Johannis-Kirche. Wohlhabende Kaufleute, Bürger und der Johanniterorden investierten in den Ausbau des Gotteshauses und stifteten zahlreiche Kunstwerke, die bis heute erhalten geblieben sind. Der prachtvolle Doppelaltar, das kostbare Chorgestühl, das kunstvolle Messingtaufbecken oder die später errichtete Wagner-Orgel sind sichtbare Zeugnisse dieser Blütezeit.
Auch viele andere Bauwerke Werbens entstanden während der Hansezeit. Das noch heute erhaltene Elbtor, Teile der Stadtbefestigung sowie zahlreiche Bürgerhäuser erinnern daran, dass Werben einst ein lebendiges Handelszentrum war. Die Stadt blieb bis 1488 Mitglied der Hanse, bevor politische und wirtschaftliche Veränderungen diese Epoche beendeten.
Erst viele Jahrhunderte später knüpfte Werben wieder an diese Tradition an: Seit dem 1. Juni 2008 trägt die Stadt offiziell wieder den Titel Hansestadt Werben (Elbe) und ist Mitglied des modernen Städtebundes DIE HANSE. Darauf sind die Werbener bis heute stolz – neben den Bezeichnungen Johanniterstadt, Storchenstadt und Biedermeierstadt gehört der Hanse-Titel fest zur Identität des Ortes.
Häufige Fragen zur St.-Johannis-Kirche in Werben
Wie alt ist die St.-Johannis-Kirche in Werben?
Die heutige St.-Johannis-Kirche entstand überwiegend im 13. und 14. Jahrhundert und zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der norddeutschen Backsteingotik. Vermutlich befand sich an gleicher Stelle bereits eine romanische Kirche. Mit dem Wohlstand der Hansestadt Werben wurde das Gotteshaus im Laufe der Jahrhunderte immer weiter ausgebaut.
Was ist das Besondere an der St.-Johannis-Kirche?
Die Kirche beeindruckt nicht nur durch ihre Größe, sondern vor allem durch ihre außergewöhnlich gut erhaltene Ausstattung. Zu den Höhepunkten zählen der einzigartige spätgotische Doppelaltar, mittelalterliche Glasfenster, das kunstvoll geschnitzte Chorgestühl, das Messingtaufbecken von 1489, die barocke Kanzel sowie die berühmte Joachim-Wagner-Orgel. Eine besondere Kuriosität ist zudem der Rippenknochen eines Wals, der in der Kirche hängt.
Warum besitzt Werben eine so große Kirche?
Heute ist Werben eine kleine Stadt mit weniger als 1.000 Einwohnern. Im Mittelalter war Werben jedoch ein bedeutender Handelsplatz an der Elbe und von 1358 bis 1488 Mitglied der Hanse. Der Wohlstand der Kaufleute sowie der Einfluss des Johanniterordens ermöglichten den Bau der großen Hallenkirche und die Anschaffung zahlreicher wertvoller Kunstwerke.
Was ist der Doppelaltar?
Der Doppelaltar gilt als das bedeutendste Kunstwerk der Kirche. Er besteht aus zwei spätgotischen Flügelaltären, die 1721 übereinander angeordnet wurden. Der untere Marienaltar zeigt unter anderem die Krönung Mariens mit 27 musizierenden Engeln, während der obere Altar der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet ist. Diese Kombination ist in Deutschland äußerst selten.
Gibt es Führungen durch die Kirche?
Je nach Saison und Veranstaltung werden Führungen angeboten, bei denen Besucher mehr über die Geschichte der Kirche, ihre Kunstwerke und die Johanniter erfahren. Außerdem ist die Kirche regelmäßig für Besichtigungen geöffnet. Vor einem Besuch empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten der Kirchengemeinde.
Was hat es mit der Joachim-Wagner-Orgel auf sich?
Die Orgel wurde 1746/47 vom berühmten Orgelbauer Joachim Wagner erbaut und zählt zu den bedeutendsten Barockorgeln Sachsen-Anhalts. Im Laufe der Zeit wurde sie mehrfach verändert und ist heute nicht mehr spielbar. Fördervereine setzen sich jedoch dafür ein, das historische Instrument originalgetreu zu restaurieren.
Warum hängt eine Walrippe in der Kirche?
Zu den ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten der Kirche gehört der Rippenknochen eines Wals. Wie dieser nach Werben gelangte, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Vermutlich wurde er in früheren Jahrhunderten als außergewöhnliches Naturwunder oder als Erinnerung an den Fernhandel in der Kirche aufgehängt.
Welche Glocken besitzt die St.-Johannis-Kirche?
Im rund 60 Meter hohen Kirchturm hängen vier Bronzeglocken aus dem Jahr 1957. Sie tragen die Namen Ewigkeitsglocke, Stundenglocke, Brautglocke und Taufglocke. Ihr Klang prägt bis heute das Stadtbild von Werben und ist weit über die Elbauen hinaus zu hören.
Lohnt sich ein Besuch der St.-Johannis-Kirche?
Auf jeden Fall. Die Kirche gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Altmark und verbindet eindrucksvolle Backsteingotik mit einer außergewöhnlich reichen Ausstattung. Zusammen mit der historischen Altstadt, dem Elbtor, den Resten der Stadtbefestigung und den Elbauen bietet Werben ein lohnendes Ziel für einen Tagesausflug oder eine Fahrradtour entlang des Elberadwegs.
Daten und Fakten zur St.-Johannis-Kirche in Werben
- Standort: Werben (Elbe), Altmark, Sachsen-Anhalt
- Patrozinium: Johannes der Täufer
- Konfession: Evangelisch
- Erste Kirche: Romanische Basilika aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts
- Umbau zur gotischen Hallenkirche: 1414 bis 1466
- Baustil: Norddeutsche Backsteingotik
- Bauherr: Johanniterorden
- Ehemalige Funktion: Kirche der Johanniterkommende Werben
- Länge des Kirchengebäudes: ca. 50 Meter
- Breite: ca. 22,5 Meter
- Höhe des Mittelschiffs: ca. 20 Meter
- Höhe der Seitenschiffe: ca. 15 Meter
- Höhe des Westturms: ca. 46,5 Meter
- Dachfirsthöhe: ca. 37 Meter
- Sitzplätze: rund 600
- Fassungsvermögen: etwa 1.200 Personen
Bedeutende Ausstattungsstücke
- Doppelaltar mit Marienaltar (um 1430) und Dreifaltigkeitsaltar (frühes 16. Jahrhundert)
- Marienaltar aus der Zeit um 1470
- Relief der Heiligen Sippe von 1513/1514, geschaffen von Helmeke Borstel aus Hamburg
- Zwölf mittelalterliche Chorfenster aus dem 15. Jahrhundert
- Messingtaufbecken von 1489 des Hamburger Gießers Hermen Bonstede
- Fünfarmiger Messingleuchter von 1488, ebenfalls von Hermen Bonstede
- Spätgotisches Chorgestühl aus dem späten 15. Jahrhundert
- Barocke Kanzel von Michael Spieß aus Magdeburg (1602)
- Historische Kanzeluhr aus dem frühen 18. Jahrhundert
- Joachim-Wagner-Orgel von 1747
- Zahlreiche Grabplatten und Epitaphien von Johanniterrittern, Adligen und Bürgern
- Walrippe als außergewöhnliches historisches Ausstellungsstück



