Halle
Halle (Saale) – Hanse, Salz und Seele in Mitteldeutschland
Halle an der Saale ist vielleicht nicht die erste Stadt, die einem bei „Hansestadt“ in den Sinn kommt – und genau das macht sie so spannend. Hier, wo sich Handel, Kultur und Geschichte seit Jahrhunderten begegnen, spürt man die Verbindung zur Hanse nicht nur in alten Urkunden, sondern im Charakter der Stadt selbst.
Im Spätmittelalter war Halle ein wichtiger Standort im Salzhandel – dem „weißen Gold“, das Reichtum brachte. Die Mitgliedschaft im Hansebund ab dem 13. Jahrhundert stärkte Halles Position als Handelsstadt entlang der Saale. Der Hallmarkt, einst Zentrum des Salzhandels, erzählt bis heute von dieser bedeutenden Zeit.
Wer durch die Altstadt spaziert, merkt schnell: Halle ist historisch, aber nie verstaubt. Die imposante Marktkirche, die Burg Giebichenstein, das Salinemuseum und die Franckeschen Stiftungen sind eindrucksvolle Zeugnisse einer Stadt, die sich immer wieder neu erfunden hat – ohne ihre Wurzeln zu vergessen.
Und dann ist da natürlich Georg Friedrich Händel – geboren in Halle, weltberühmt geworden. Musik und Kultur prägen die Stadt bis heute, genau wie die Saale, die sich ruhig durch die grünen Auen zieht.
Halle ist keine Postkarten-Hanse. Es ist eine Stadt mit Ecken, Geschichte und Herz – und gerade deshalb so echt. Wer das Ursprüngliche sucht und das Authentische liebt, wird Halle zu schätzen wissen.
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