Wismar
Wismar – UNESCO-Hansestadt mit maritimer Geschichte

Wismar, direkt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns gelegen, zählt zu den eindrucksvollsten Hansestädten Norddeutschlands. Seit dem 13. Jahrhundert war die Stadt Mitglied der Hanse und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz im Ostseeraum – mit engen Verbindungen zu Lübeck, Rostock, Visby und Stockholm.
Die historische Altstadt von Wismar wurde 2002 zusammen mit Stralsund zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Sie gilt als Musterbeispiel norddeutscher Backsteingotik – geprägt von monumentalen Kirchenbauten wie der St.-Georgen-Kirche, St.-Nikolai-Kirche und der teils rekonstruierten St.-Marien-Kirche. Viele Gebäude aus der Hansezeit blieben durchgehend erhalten oder wurden denkmalgerecht restauriert.
Am lebendigen Alten Hafen – einst einer der wichtigsten Umschlagplätze der Hanse – legen heute sowohl Fischkutter als auch historische Segler an. Der markante Wassertor-Bau, das letzte erhaltene Stadttor direkt an der Hafenkante, erinnert an die wehrhafte Zeit der Hansekaufleute.
Nicht weniger bedeutend ist das klassizistische Rathaus, das zusammen mit dem Marktplatz – einem der größten in Norddeutschland – den historischen Kern der Stadt bildet. Umgeben von gotischen Giebelhäusern, Bürgerhäusern und ehemaligen Speichern spürt man hier auf Schritt und Tritt die hanseatische Geschichte.
Auch die jahrhundertelange schwedische Herrschaft über Wismar (1648–1803) hat ihre Spuren hinterlassen – etwa im Zeughaus, im Schabbellhaus (heute Museum) und in zahlreichen Verwaltungsbauten.
Wismar vereint hanseatischen Stolz, maritimes Erbe und UNESCO-Weltniveau – ein authentischer Ort für alle, die sich für Geschichte, Seefahrt und Architektur begeistern.
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