Greifswald
Greifswald – Junge Hanse- und Universitätsstadt an der Ostsee
Greifswald liegt zwischen den Inseln Rügen und Usedom und ist eine der bedeutendsten Hansestädte Mecklenburg-Vorpommerns. Bereits im 13. Jahrhundert trat die Stadt der Hanse bei und entwickelte sich schnell zu einem florierenden Handelszentrum mit maritimen Verbindungen in den gesamten Ostseeraum.
Der historische Marktplatz mit dem gotischen Rathaus, den farbenfrohen Giebelhäusern und der St.-Nikolai-Kirche bildet das Herz der Altstadt. Die Backsteingotik, typisch für viele Hansestädte, prägt auch in Greifswald das Stadtbild – zu sehen an der St.-Marien-Kirche, der Jakobikirche und zahlreichen Bürgerhäusern aus der Hansezeit.
Ein besonderes kulturelles Merkmal der Stadt ist die Universität Greifswald, gegründet 1456 – eine der ältesten Hochschulen im Ostseeraum. Sie verleiht der Stadt ein junges, lebendiges Flair und verbindet historische Substanz mit geistiger Innovation.
Am Museumshafen, direkt an der Ryck-Mündung, liegen liebevoll restaurierte Traditionssegler und erinnern an Greifswalds einstige Bedeutung als Seehafen. Heute ist der Hafen ein beliebter Treffpunkt mit Cafés, Kultur und Blick aufs Wasser.
Weniger bekannt, aber historisch bedeutsam: In Greifswald stand einst ein Kloster der Grauen Mönche, das zur Entstehung der Stadt beitrug. Die gotische Klosterruine Eldena, bekannt aus den Gemälden von Caspar David Friedrich, erzählt von dieser frühen Zeit und ist ein malerisches Ausflugsziel.
Greifswald ist ein Ort, an dem hanseatische Geschichte, akademische Tradition und Küstenleben aufeinandertreffen – maritim, jung und voller Kultur.
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