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Burgtor

Von den ursprünglich vier Lübecker Stadttoren sind nur noch das Holstentor und das Burgtor erhalten.

Burgtor
Burgtor

Burg Stadttor an der Nordseite Lübecks

Seine heutige Erscheinung geht auf eine spätgotische Überformung des im Kern noch vorhandenen romanischen Tores von 1444 zurück. Das Burgtor war der stadtseitige Teil einer nach außen hin gestaffelten Befestigungsanlage, zu der zwei weitere Tore gehörten. In einem Schaukasten vor dem Burgtor kann man diesen Aufbau betrachten. Links neben dem Burgtor befindet sich der Marstall mit dem Marstallhof für die Unterbringung der berittenen Wachen der Stadt.

Namensgebung des Tores

Das Burgtor trägt seinen Namen nach dem Standort der früheren Lübecker Burg. Diese wurde jedoch bereits 1227 zum Burgkloster umgebaut. Es markierte früher den einzigen Landzugang von Norden zur Lübecker Altstadtinsel. Bei den Bauarbeiten des 1900 eröffneten Elbe-Lübeck-Kanals wurde der Landzugang durchstochen, um den Kanal des Flusses Trave der durch Lübeck fließt, mit dem Hauptarm zu verbinden. Hierdurch ergaben sich erhebliche Erleichterungen für die Schifffahrt. Den Durchstich überbrücken heute die Burgtorbrücke und etwas tiefer gelegen die Hubbrücken.

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Chris

Chris ist Hobbyfotograf aus dem schönen Hamburg mit einem Faible für architektonische Tag- und Nachtaufnahmen, Geschichte sowie der Hanse.

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